Mo., 19.10., 19:30 in viia im Hauptgebäude: „Die Liebe zum Leben“ – Doku über den Wehrmachtsdeserteur Ludwig Baumann
Ich möchte dafür kämpfen, dass wir uns nie mehr dazu missbrauchen lassen, Menschen anderer Völker und uns selbst umzubringen. Soldaten wurden immer dazu missbraucht, alles zu zerstören, fremde Länder, das eigene und sich selbst. Im Zweiten Weltkrieg kam hinzu, dass nur solange hinter der Front gemordet werden konnte, wie die soldatischen Pflichten erfüllt und die Fronten verteidigt wurden. Aus dieser Geschichte zu lernen, heißt für mich auch, mich zu fragen, ob Soldaten immer nur früher missbraucht wurden, oder vielleicht auch heute. (…) ‚Nein, ich will keinen Menschen töten, ich will leben‘, dies zu sagen ist für mich eine Hoffnung für das Leben und auch für den Frieden.“
(Der Wehrmachtsdeserteur Ludwig Baumann bei einer Demonstration 1997 gegen Neonazis, die eine Ausstellung über die Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944 verhindern wollten.)
Für die Verweigerung, den angeblichen „Feind“ zu entmenschlichen und zu töten, für den Willen zu leben und den Kampf um Würde – dafür stehen Deserteure und Kriegsdienstverweigerer, dafür steht das Leben des Wehrmachtsdeserteurs Ludwig Baumann. …




Solidarität ist die Alternative zur Gewalt! Gegen den Militarismus von oben (Wehrpflicht, milliardenschwere Aufrüstung, Abwehr von Diplomatie) steht die Menschenliebe und der Pazifismus von unten. Aufklärende Bildung und Kooperation sind Alternative zu Konkurrenz und Rohheit – Bafög für alle, unabhängig von Alter, Herkunft und Studiendauer, eine ausreichende öffentliche Finanzierung aller Bildungsbereiche sind kein „Wolkenkuckucksheim“, sondern dringend notwendig für eine soziale, zivile und demokratische Zeitenwende – for the many, of the many! Sprecht eure Kommilitoninnen und Kommilitonen auf die Wahlen an – für einen kulturellen und politischen Aufbruch der Solidarität und des Friedens!








