Lesung: Gedichte für den Frieden

Mehrsprachuige Wortwolke GEdichte für den FriedenMi., 22.10., 18 Uhr
Philosophikum, Atrium

Eine Veranstaltung des AK Zivilklausel.
Lesung und Musik in Kooperation mit dem Institut für Sprachen und Kulturen der Islamisch geprägten Welt

„Ihr, die ihr auf den Treppen steht, tretet ein, Trinkt mit uns arabischen Kaffee
(Vielleicht spürt ihr dann, dass ihr Menschen seid wie wir)
Ihr, die ihr auf den Häuserschwellen steht,
Tretet aus unseren Morgen heraus,
Wir brauchen die Vergewisserung, dass wir Menschen sind, wie ihr es seid!“
(Mahmoud Darwish)

Wir laden alle einer Lesung von Gedichten auf Arabisch, Jiddisch, Persisch und Hebräisch mit deutscher Übersetzung und Musik ein. Wir wollen denjenigen eine Stimme geben, die unter Krieg, Gewalt, Vertreibung und Verfolgung leiden, die inmitten von Zerstörung auf eine Zukunft in Frieden und Menschlichkeit hoffen und unsere Solidarität brauchen. Wir lesen für die Verbrüderung und Verschwesterung gegen alle Feindbilder und jeden Krieg, für eine humane Zukunft.
Die Lesung ist u. a. inspiriert durch die Grußworte von Israelis und Palästinenser*innen an die diesjährige Demonstration zum Antikriegstag in Köln. Sie findet anlässlich des 31. Jahrestags der Verleihung des Friedensnobelpreises an den Vorsitzenden der Palästinensischen Befreiungsbewegung (PLO), Yassir Arafat, und den ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten Yitzak Rabin und seinen Nachfolger Schimon Peres statt – ihr Wirken zeigt: Die Überwindung von Hass und Feindbildern, die Realisierung von Dialog und Verständigung sind möglich.

„Wir sind hier im Fauzi Azar House. Es ist unser Zentrum hier in Nazareth, das Menschen zusammenbringt, Israelis und Palästinenser, um diesen Konflikt zu beenden, um den Krieg zu beenden, um das Massaker zu beenden, um den Horror zu beenden, den wir sehen, aber nicht nur, um das zu beenden, sondern um uns auf einen anderen Weg zu führen, einen Weg des Friedens, der Gleichheit und der Gerechtigkeit und der Koexistenz und all dieser guten Dinge, der Versöhnung, an der wir arbeiten. Ich habe meinen Bruder verloren, als ich 10 Jahre alt war. Maoz hat seine Eltern verloren. Und trotzdem seht ihr uns nicht miteinander kämpfen,  sondern zusammenarbeiten. (…) Deshalb möchten wir euch einladen, Teil dieser Gruppe zu werden, die sich auf Werte stützt (…) Werte, die uns als gleiche Menschen sehen.“
(Grußwort von Aziz Abu Sarah and Maoz Inon, ein palästinensischer und ein israelischer Friedensaktivist, anlässlich der Demo zum  Antikriegstag am 30. August in Köln)

Aktionstag Sa., 13.9.25: „Bildung rauf, Rüstung runter! – Friedensbildung statt Kriegstüchtigkeit!“

Banner Aktionstag
Aktionstag der GEW Köln in Kooperation mit Bündnispartner*innen

„Während Milliarden für Aufrüstung bereitgestellt werden, fehlt es in Schulen, Kitas, Hochschulen und sozialen Einrichtungen an allem. Die Bundesregierung macht mit ihrer „Kriegstüchtigkeits“-Agenda ernst – und die Landesregierung NRW geht mit, will Zivilklauseln relativieren, Rüstungsforschung legitimieren und die Jugend aus den Schulen rekrutieren. Doch wir sagen: Nicht in unserem Namen!

Deshalb rufen wir am 13. September 2025 in Köln zu einer Demo auf!“ 
Gesamter Aufruf & weitere Infos hier.

Wann und Wo: Sa., 13. 09., 11 Uhr – 14 Uhr vor dem Gewerkschaftshaus am Hans-Böckler-Platz

Mit Reden der Gewerkschaft, aus den unterschiedlichen Bildungsbereichen und der Friedensbewegung und Musik!

Film & Diskussion: Spirit of ’45

Filmstreifen 'Spirit of 45'

Freitag, 9. Mai 2025, 19:00 Uhr
Hörssal VI, Uni-­Hauptgebäude

Mit einer Einführung von Steve Hudson, britischer Aktivist und Filmemacher

Nichts ist alternativlos! Genau diese Widerlegung der Kern- Lüge des Neoliberalismus ist die wesentliche Absicht, mit der der britische Filmemacher Ken Loach zur progressiven Beantwortung der aktuellen Systemkrise dokumentarisch den Blick in die Geschichte wirft.

Der Sieg des weltweiten Widerstands und der Anti-Hitler-Koalition (wesentlich USA, UK, UdSSR) über die faschistischen Achsenmächte (Deutsches Reich, Königreich Italien, Japanisches Kaiserreich) bedeutete eine Zäsur von zivilisationsgeschichtlicher Tragweite: die diktatorisch zugespitzte Ausbeutung des Menschen durch den Menschen kann überwunden werden. Es war ein Sieg, den nicht zuletzt eine international organisierte Arbeiterbewegung unter enormen Entbehrungen und Verlusten, aber auch mit einem neu gewonnen Selbstbewusstsein hat erringen können.

„Der Geist von 1945“ ist Ausdruck dieses Bewusstseins: Nie wieder Faschismus und nie wieder Krieg! bedeuten ebenso, dass nie wieder eine kleine Minderheit ihre Profite auf Kosten all derer realisieren können soll, die den Reichtum der Menschheit produzieren und die Hauptlast des Krieges der „großen Herren“ zu tragen hatten.

Englisches Original mit deutschen Untertiteln

Ankündigungsflugbatt

Film & Diskussion: The Killing Floor – Der Schlachthof

Filmstreifen 'The Killing Floor'

Dienstag, 6. Mai 2025, 19:00 Uhr
Hörssal VI, Uni-­Hauptgebäude

Mit einer Einführung durch die Filmmacherin Elsa Rassbach

Das 1985 auf dem Sundance Film Festival preisgekrönte historische Drama The Killing Floor schildert die Kämpfe der Arbeiter*innen in den großen Schlachtfabriken Chicagos während des Ersten Weltkriegs, die in der Folge zur Entstehung der ersten Gewerkschaften führten, denen es gelang, die „Rassenschranken“ zu überwinden und die später, zu Beginn der 1930er-Jahre, einen entscheidenden Anteil daran haben sollten, dass die Weltwirtschaftskrise in den USA nicht faschistisch, sondern mit der weitreichenden sozialen Transformation des „New Deal“ beantwortet werden konnte.

Im Mittelpunkt der Erzählung steht die sorgfältig recherchierte Geschichte von Frank Custer (Damien Leake), der als schwarzer Landarbeiter aus dem Süden nach Chicago kommt, auf der Suche nach einem besseren Leben. Er findet Arbeit in den Fleischfabriken, die wegen der Kriegsnotlage und der nötigen Truppenversorgung händeringend Arbeiter*innen suchen. Als er sich aufgrund der widrigen Arbeitsbedingungen und der alltäglichen, rassistischen Entwürdigungen der zunächst vornehmlich von Weißen gebildeten Gewerkschaft anschließt, entdeckt er schrittweise die Gemeinsamkeiten, die ihn mit den irisch-, polnisch-, litauisch- und deutschstämmigen Arbeiter*innen verbinden. Zugleich muss er sich jedoch mit dem wachsenden Misstrauen seiner „eigenen“ Leute auseinandersetzen, das mit jedem Erfolg wächst, den die einander näherkommenden Kampfgefährt*innen gegen die Fabrikbosse erzielen.

Englisches Original mit deutschen Untertiteln

Ankündigungsflugbatt

Senatsantrag zum 80. Jahrestag der Befreiung

Bildung und Wissenschaft für eine soziale, zivile und demokratische Entwicklung

Friedenstaube Banner

Unser Antrag an den Senat für die öffentliche Sitzung am Mi., 2.4., 13:15 Uhr, Seminargebäude

Wir werden dafür kämpfen, dass der fristgerecht eingebrachte Antrag auf die Tagesordnung genommen wird und wir damit unsere Rechte als studentische Senatoren wahrnehmen können!

Hier die Anträge